Wasserrechner
Der Wasserrechner bestimmt deinen täglichen Flüssigkeitsbedarf nach Gewicht und Aktivitätslevel. Ein Erwachsener braucht im Schnitt etwa 30 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht – das ist die Basisnorm, und Training, Hitze und trockenes Klima erhöhen den Bedarf. Gib Gewicht und Aktivität an – der Rechner zeigt die Norm in Litern und in Gläsern à 250 Millilitern.
So wird der Wasserbedarf berechnet
Die Basisformel: Gewicht in Kilogramm × 30 Milliliter. Bei 70 kg sind das 2,1 Liter pro Tag. Die Empfehlungen verschiedener Institute liegen bei 30–35 Millilitern pro Kilogramm, und die gängige Faustregel „ etwa 8 Gläser“ passt zu einer Person mit 65–70 kg. Wichtig: Das ist die gesamte Flüssigkeit aus allen Quellen – Wasser, Tee, Kaffee, Suppen sowie das Wasser aus Obst und Gemüse (bis zu 20% der Norm).
So bedienst du den Rechner
Gib dein Gewicht ein und wähle ehrlich dein Aktivitätslevel. Niedrig – sitzende Arbeit ohne regelmäßiges Training. Mäßig – Sport 1–3 Mal pro Woche. Hoch – fast tägliches Training oder körperliche Arbeit; bei dieser Belastung addiert der Rechner 800 Milliliter zur Norm. Du siehst die Gesamtnorm in Litern, ihre Aufteilung in Basisanteil und Aktivitätszuschlag sowie den Äquivalent in Gläsern à 250 ml – so lässt sich der Tag gut im Blick behalten.
Wann du mehr Wasser brauchst
Der Bedarf steigt bei Hitze und niedriger Luftfeuchtigkeit, während und nach dem Training (eine Stunde Aktivität kostet 500–1000 Milliliter durch Schwitzen und Atmen), in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Fieber, Erbrechen und Durchfall. Auch im Winter ist die Luft in beheizten Räumen trocken – der Bedarf liegt über dem Durchschnitt. Wenn du schwitzt – trinke kleine Portionen vor, während und nach der Belastung.
Wie du weder zu wenig noch zu viel trinkst
Der beste Anhaltspunkt ist der Durst: Bei gesunden Menschen signalisiert er den Bedarf genau. Die Urinfarbe ist ein einfacher Indikator: hellgelb steht für ausreichend, dunkel für zu wenig. Zwinge dich nicht zum Trinken „ohne Lust“: Überschüssiges Wasser spült Elektrolyte aus und ist bei Herz- oder Nierenerkrankungen schädlich. Verteile die Norm gleichmäßig – große Mengen auf einmal werden schlechter aufgenommen.
Diese Berechnung dient nur der Information und ist keine medizinische Beratung. Bei Herzerkrankungen, Nierenleiden oder Ödemen legt die Trinkmenge ein Arzt fest.
Häufige Fragen
Updated: Oct 14, 2026